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Dank kybun wieder
Freude am gehen

Wenn Fersensporn oder andere Krankheitsbilder
die Bewegung einschränken.

Schmerzen trotz kybun

Im kyBoot/ auf dem kyBounder kann es anfangs zu Erstreaktionen wie Schmerzen kommen.

Es kann aber auch später, nach monatelangem Training mit kybun, zu Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Mehr Informationen und Ratschläge zu den vier unten aufgezählten "Erscheinungen" erhalten Sie auf dieser Seite.

  • Schmerzen trotz kybun 
  • Plötzlich wieder Schmerzen nach monatelanger Besserung 
  • Kybun bringt Besserung verursacht aber an anderer Stelle Beschwerden 
  • Wirkung von kybun lässt nach

Definition

Schmerzen können an verschiedenen Körperstellen (z. B. Gelenken, Muskeln, Sehnen) auftreten und sind ein Zeichen für eine Über- oder Fehlbelastung. Sie manifestieren sich primär dort, wo der Körper funktionelle Schwachstellen aufweist.

Da Fehlbelastungen an einem Gelenk zwangsläufig zu Ausweichbewegungen in anderen Körperregionen führen, bestehen meist mehrere miteinander verwobene Problemzonen.

Ursachen & Reorganisationsprozesse

Kurzfristige Effekte vs. nachhaltige Anpassung:

Die durch kybun ausgelösten Umbau- und Zentrierungsprozesse im Haltungsapparat können Wochen, Monate oder Jahre in Anspruch nehmen. Der Körper beginnt schrittweise an der größten Schwachstelle zu rehabilitieren. Sobald diese stabilisiert ist, treten häufig tiefere Fehlbelastungen an anderer Stelle in Erscheinung, die nun verarbeitet werden.

Kurzfristige Effekte (wie das Entspannen von Verspannungen) stellen sich oft schnell ein. Die nachhaltige Aufrichtung des Körpers verläuft jedoch in Phasen. Ein zeitweiliges Nachlassen des ersten Wohlgefühls bedeutet daher keineswegs, dass das Training unwirksam wird, sondern dass sich der Körper in einer aktiven Anpassungsphase befindet.

Beispiel zur Veranschaulichung:

Durch kybun werden die Füße aktiviert, was die Beckenstellung und die Belastung der Lendenwirbelsäule verändert. Diese Umstellung kann dazu führen, dass nach einigen Wochen vorübergehend Reize in der Hüfte oder im Nacken spürbar werden. Dies sind normale Signale des Körpers, die anzeigen, dass die Belastung kurzzeitig reduziert werden sollte, um Erholungszeit zu gewähren.

Grenzen des Trainings & Verklebungen (Cross-Links):

  • Grunderkrankungen: kybun lindert Symptome bei Arthrose, Diabetes oder Venenleiden spürbar und verlangsamt den Verlauf, kann jedoch zerstörte Gewebestrukturen nicht wiederherstellen.
  • Faszienverklebungen: Nach langen Schmerzphasen bildet der Körper oft Quervernetzungen („Cross-Links“) im Bindegewebe zur passiven Stabilisierung. Solche Verklebungen müssen häufig von einem Physiotherapeuten manuell gelöst werden, damit das kybun-Training seine volle Wirkung auf Muskelaufbau und Beweglichkeit entfalten kann.

Langzeitfolgen

Chronische Schmerzen führen automatisch zu Schonhaltungen. Diese überlasten angrenzende Strukturen und lösen Folgeerkrankungen an weiteren Gelenken aus.

Zudem verleiten Schmerzen zu Inaktivität und Bewegungsmangel. Das daraus resultierende Übergewicht verstärkt die Gelenkbelastung weiter – eine Abwärtsspirale entsteht. Das primäre Therapieziel ist das Durchbrechen dieser Schmerzkaskade.

Konventionelle Therapie

Schmerzen werden konventionell häufig primär mit schmerzdämpfenden Medikamenten behandelt. Dies verschafft zwar kurzfristig Linderung, beseitigt jedoch nicht die zugrundeliegenden biomechanischen Fehlbelastungen.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Auf dem weich-elastischen Material wird der Körper gezwungen, Schonhaltungen aufzugeben und die tiefe Haltungsmuskulatur zu aktivieren.

Stöße des harten Bodens werden gedämpft, Druckspitzen verteilt und der Körper schrittweise wieder in sein natürliches Lot gebracht. Dies bekämpft die Ursache der Fehlbelastung nachhaltig.

Erstreaktionen

Beim Aufbrechen alter Bewegungsmuster kann es zu Muskelkater, Müdigkeit oder vorübergehenden Anpassungsschmerzen in vorher inaktiven Muskelketten kommen.

Reduzieren Sie in solchen Phasen die Trainingsdauer und geben Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit zur Erholung.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder- und kyBoot-Neueinsteigern klicken Sie hier: Erstreaktionen

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Tagesform beachten: Passen Sie die Tragedauer stets der tagesaktuellen Verfassung an. Nach den Trainingseinheiten sollten keine verstärkten Schmerzen auftreten.
  • Führen Sie regelmäßig die kybun-Übungen durch, um verspannte Muskelketten zu lockern und Gelenke gezielt zu entlasten.
  • Modellwahl der 2. Generation: Bevorzugen Sie bei Unsicherheit ein kyBoot-Modell der 2. Generation mit einer etwas breiteren Sohle im Mittelfußbereich für verlässliche Grundstabilität.
  • Alternative kyBounder: Falls das Gehen im Schuh zu anstrengend wirkt, bietet der kyBounder-Federboden eine ideale Möglichkeit, im Stand zu trainieren und sich bei Bedarf festzuhalten.
  • Pausen einlegen: Sobald Sie stark ermüden oder seitlich abkippen, legen Sie eine kurze Trainingspause ein.
  • Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung, machen Sie keine zu langen Schritte, schauen Sie in die Weite und korrigieren Sie ein seitliches Abkippen aktiv aus dem Fuß heraus.

Kundenservice & Support

Wählen Sie einen Ansprechpartner für WhatsApp oder schreiben Sie an info@walkonair.de

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