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Dank kybun wieder
Freude am gehen

Wenn Fersensporn oder andere Krankheitsbilder
die Bewegung einschränken.

Morbus Bechterew

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Die ersten Symptome treten meistens in der späten Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auf. Zuerst äussern sie sich in stumpfem Schmerz in der Lenden- und Gesässregion. Dazu kommt oft morgendliche Steifheit, die sich mit Bewegung lindert bzw. nach Ruhephasen wiederkehrt. Innerhalb weniger Monate ist der Schmerz anhaltend und meist beidseitig. Es kommt zu schmerzhaften Entzündungen der Sehnenansätze. Besonders betroffen sind hier die Achillessehne, die Plantaraponeurose in der Fusssohle und Sehnenansätze an Oberschenkelknochen und Becken (Trochanteren, Sitzbein, Beckenkamm). Weiterhin verliert die Wirbelsäule durch knöcherne Überbauung der Zwischenwirbelbereiche durch Syndesmophyten an Mobilität.

Auf dem weich-elastischen Material des kyBounders/ kyBoot ist das Stehen und Gehen schonend, da die Stösse des harten Untergrundes gedämpft werden. Diesen Vorteil merkt man besonders bei schmerzhaften Entzündungen am Körper. Im kyBoot/ auf dem kyBounder werden die Schmerzen reduziert und Sie können sich dadurch wieder vermehrt und mit Freude bewegen.

Toni Geser leidet an chronischen Rückenschmerzen. Sie kommen jeweils während der Nacht und werden immer intensiver. Die Ärzte diagnostizieren die Krankheit Morbus Bechterew und verschreiben ihm Schmerzmittel.

Definition

Die Spondylitis ankylosans („verbiegende / versteifende Wirbelentzündung“) oder Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche, rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und schrittweiser Versteifung der Gelenke. Sie gehört zur Gruppe der Spondylarthropathien und betrifft vorwiegend die Lenden- und Brustwirbelsäule sowie die Kreuz-Darmbein-Gelenke (Iliosakralgelenke). Zudem können Entzündungen der Augen (Regenbogenhaut) oder anderer Organe auftreten.

Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen, wobei die Erkrankung bei Frauen oft milder verläuft und daher seltener diagnostiziert wird. Die ersten Symptome zeigen sich meist im jungen Erwachsenenalter (zwischen 20 und 25 Jahren).

Ursachen

Obwohl die Ursachen der Spondylitis ankylosans nicht vollständig geklärt sind, liegen sie maßgeblich in einer Störung des Immunsystems (Autoimmunreaktion gegen Knorpelstrukturen).

Es wird davon ausgegangen, dass Morbus Bechterew größtenteils genetisch bedingt ist. Das Gen HLA-B27 ist der bekannteste Marker; bei HLA-B27-Trägern ist das Erkrankungsrisiko gegenüber der Allgemeinbevölkerung um das Neunzigfache erhöht.

Folgen & Krankheitsverlauf

Der Krankheitsverlauf ist meist schubweise und individuell sehr variabel: Er reicht von leichter Steifheit bis zur kompletten Verknöcherung der Wirbelkörper mit starker Bewegungseinschränkung des Oberkörpers.

Hauptprozess ist die Entzündung der Sehnenansätze (Enthesitis) an Becken und Wirbelsäule, begleitet von Gewebeödemen und Verknöcherungen. Die Entzündung der Kreuzbein-Darmbein-Gelenke (Sakroiliitis) ist oft eines der ersten Symptome.

Typische Haltungsveränderungen bei unbehandeltem Verlauf sind das Verstreichen der Lendenlordose (Abflachung des unteren Rückens) sowie eine zunehmend ausgeprägte Kyphose (Rundrücken) der Brustwirbelsäule. Weitere Komplikationen sind eine erhöhte Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) sowie Begleiterkrankungen wie Regenbogenhautentzündungen (Uveitis) oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Konventionelle Therapie

  • Bewegung und Krankengymnastik: Regelmäßige Bechterew-Gymnastik, gezielte Mobilisations- und Dehnübungen zur Vermeidung einer Versteifung und Fehlhaltung.
  • Medikamentöse Therapie: Entzündungshemmer (NSAR) sowie Biologika / TNF-Alpha-Blocker zur Schmerz- und Entzündungshemmung.
  • Operative Eingriffe: Aufrichtungsoperationen bei stark versteifter Wirbelsäule oder Gelenkersatz (Hüftprothese) bei schwerer Gelenkbeteiligung.
  • Ergänzende Therapien: Physikalische Anwendungen, Radonstollen-Therapie oder spezielle Ernährungsformen.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

  • Stoßdämpfung & Gelenkschonung: Die weich-elastische Sohle absorbiert die Schläge des harten Untergrunds und schont entzündete, schmerzhafte Gelenke beim Gehen.
  • Förderung der Gehstrecke: Durch die Schmerzreduktion wird das Gehen wieder angenehmer, was die Ausdauer steigert und Freude an der Bewegung zurückbringt.
  • Mobilisation & Fußgesundheit: Das Material ermöglicht dem Fuß eine freie Bewegung in alle Richtungen. Dies stärkt die tiefe Fußmuskulatur, verbessert die Sehnenbeweglichkeit und lindert Reize an Plantarsehne und Achillessehne.
  • Aufrichtung der Haltung: Auf dem elastischen Material richtet sich der Körper automatisch auf, um die Balance zu halten. Dies wirkt der Ausbildung eines Rundrückens (Kyphosierung) aktiv entgegen.
  • Balance & Sensibilität: Die Propriozeption und das Gleichgewicht werden geschult, was Gangsicherheit und Koordination verbessert.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Morbus Bechterew:

Je nach Erkrankungsstadium kann es zu Beginn zu einer vorübergehenden Zunahme der Schmerzen in Füßen, Hüfte oder Rücken kommen. Durch die weich-elastische Unterlage werden verhärtete Sehnen und steife Gelenke aktiv mobilisiert, was anfangs als ungewohnt oder anstrengend empfunden werden kann.

Passen Sie die Tragedauer an Ihre Tagesform an und legen Sie bei Bedarf Erholungspausen ein.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder- und kyBoot-Neueinsteigern klicken Sie hier: Erstreaktionen

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Anpassung an Schubphasen: Da die Beschwerden schubweise auftreten, sollte die Trainingsintensität immer der Tagesform angepasst werden.
  • Symptomorientierte Dosierung: Leichte Mobilisationsreize nach dem Training sind normal, sollten aber nach spätestens 2–3 Stunden wieder nachlassen. Bei anhaltenden Schmerzen die Tragedauer reduzieren.
  • Schmerzendes Abrollen im Fuß mildern:
    • Kürzere Schritte machen.
    • Ggf. vorübergehend eine etwas steifere, dünne Einlegesohle in den kyBoot legen, um die Reizung der Sehnen zu verringern.
  • Führen Sie regelmäßig die kybun-Übungen durch, um die Wirbelsäule und den Schultergürtel zu lockern.
  • Wählen Sie bevorzugt ein kyBoot-Modell mit der etwas breiteren Sohle der 2. Generation für mehr Grundstabilität.
  • Falls das Gehen zu instabil wirkt oder Sie im Büro arbeiten, stellt der kyBounder eine ideale Stehaltrenative dar.
  • Achten Sie auf eine möglichst aufrechte Körperhaltung, schauen Sie in die Weite und korrigieren Sie ein eventuelles seitliches Abkippen aktiv aus den Sprunggelenken.
  • Bei anhaltenden Unsicherheiten lassen Sie sich von Ihrem lokalen kybun-Fachhändler persönlich beraten.

Kundenservice & Support

Wählen Sie einen Ansprechpartner für WhatsApp oder schreiben Sie an info@walkonair.de

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