Krebs/ Chemotherapie/ Bestrahlung
Während einer Krebserkrankung oder während und nach einer Chemotherapie/ Bestrahlung ist der Körper stark geschwächt.
Auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle/ KyBounder-Federboden kann man sanft die stabilisierende Bein- und Rumpfmuskulatur trainieren. Das Gehen/ Stehen mit kybun ist sehr angenehm und entlastet den Körper indem die Stöße vom harten Boden gedämpft werden. Durch das vermehrte Fuß abrollen und damit verbundene Muskelaktivität im Unterschenkel wird die Durchblutung sowie das Lymphsystem angeregt.
Definition
Krebs ist ein Überbegriff für mehr als 100 verschiedene Erkrankungen, die sich durch ein unkontrolliertes Wachstum veränderter Körperzellen auszeichnen.
Formen der Onkologischen Therapie:
- Chemotherapie: Eine medikamentöse Behandlung mit Zytostatika, welche gezielt Zellen mit hoher Teilungsrate abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen. Da auch gesunde Gewebe mit schneller Zellteilung (z. B. Schleimhäute, Haarfolikel) betroffen sind, kommt es zu typischen Nebenwirkungen.
- Strahlentherapie (Radiotherapie): Energiereiche Strahlen werden gezielt auf das Tumorgewebe gerichtet, um die Erbsubstanz der Krebszellen zu schädigen. Dies führt zum Absterben der Tumorzellen, beansprucht jedoch auch das umliegende Gewebe.
Ursachen
Die Ursachen für Krebserkrankungen sind vielfältig und entstehen durch Veränderungen der zellulären Erbsubstanz. Zu den bekannten Risikofaktoren zählen:
- Genetische Belastungen und Vererbung
- Umwelteinflüsse und Schadstoffe (z. B. Asbestfaserstaub)
- Medikamentöse Einflüsse
- Ungünstige Lebensgewohnheiten: Tabakkonsum (erhöht das Risiko für Lungen-, Kehlkopf- und Blasenkrebs dramatisch), hoher Alkoholkonsum sowie Fehlernährung und Bewegungsmangel.
Langzeitfolgen & Nebenwirkungen
Nebenwirkungen onkologischer Therapien hängen stark von der Behandlungsform ab. Häufige Begleiterscheinungen während oder nach einer Therapie sind:
- Ausgeprägte Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) und körperliche Schwäche
- Übelkeit, Schleimhautentzündungen und Haarausfall
- Tumor- bzw. Chemotherapie-assoziierte Anämie (Blutarmut)
- Gefühlsstörungen in den Extremitäten (Polyneuropathie)
- Vorübergehende Beeinträchtigungen von Konzentration und Gedächtnis
kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln
Da der Körper durch Erkrankung und Therapien stark geschwächt sein kann, ist eine sanfte Entlastung im Alltag von großer Bedeutung. Der kyBoot sowie der kyBounder-Federboden bieten Betroffenen spürbare Unterstützung:
- Gelenkschonende Stoßdämpfung: Die weich-elastische Sohle dämpft Schläge ab, schont empfindliche Gelenke und ermöglicht Schmerz-reduziertes Gehen über längere Distanzen.
- Aktivierung der Zirkulation: Durch das sanfte Abrollen des Fußes werden Wadenmuskelpumpe, Beindurchblutung und Lymphsystem angeregt, was Schwellungen entgegenwirkt.
- Verbesserung von Balance & Körperhaltung: Die Aktivierung der tiefen Fuß- und Beinmuskulatur verleiht mehr Stand- und Gangsicherheit. Der Körper richtet sich automatisch auf, was Gelenke und innere Organe entlastet.
Erstreaktionen
Spezifische Erstreaktionen bei bestehender Krebserkrankung:
Infolge allgemeiner Erschöpfung oder therapiebedingter Missempfindungen kann sich der kyBoot zu Beginn etwas instabil anfüllen. Bei Neigung zu Schwächezuständen kann kurzfristig Schwindel auftreten.
Passen Sie die Trainingsdauer individuell an Ihre Tagesform an und nutzen Sie bei Bedarf den kyBounder im sicheren Stand.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder- und kyBoot-Neueinsteigern klicken Sie hier: Erstreaktionen
kybun-Übungen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
Anwendungstipps
- Achten Sie stets auf eine aufrechte Körperhaltung.
- Machen Sie keine zu langen Schritte – kleinere Schritte erleichtern das Ausbalancieren des Körpergewichts.
- Alltag & Freizeit: Steigern Sie die Tragedauer langsam und orientieren Sie sich an Ihrem Wohlbefinden. Legen Sie bei Ermüdung sofort kurze Pausen ein.
- Job & Stehen: Vermeiden Sie langes, ununterbrochenes Sitzen. Wechseln Sie zwischen Stehen und Sitzen ab.
- Modellwahl: Wählen Sie bei Unsicherheit ein kyBoot-Modell der 2. Generation mit einer etwas breiteren Sohle im Mittelfußbereich für verlässliche Grundstabilität.
- Alternative kyBounder: Falls das Gehen im Schuh zu anstrengend ist, stellt der kyBounder-Federboden eine ideale Trainingsmöglichkeit dar, bei der Sie sich bei Bedarf an einem festen Gegenstand festhalten können.
- Präzise Bewegung: Korrigieren Sie ein seitliches Abkippen aktiv, um Fuß-, Knie- und Hüftgelenke achsengerecht zu belasten.
- Wenden Sie sich bei Fragen oder anhaltenden Beschwerden an einen örtlichen kybun-Fachhändler für eine persönliche Beratung.