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Dank kybun wieder
Freude am gehen

Wenn Fersensporn oder andere Krankheitsbilder
die Bewegung einschränken.

Hüftarthrose/ Coxarthrose

Arthrose ist in der heutigen westlichen Gesellschaft eine weit verbreite Erkrankung. Einerseits wächst die Druckbelastung der Gelenke, je mehr Gewicht ein Mensch auf die Waage bringt, andererseits wird der Knorpel, durch die immer weiter steigende Lebenserwartung, viel länger belastet als noch vor 50 Jahren. Hinzu kommt die Tatsache, dass der zivilisierte Mensch die meiste Zeit auf flachen, harten Alltagsböden geht und die meisten Schuhhersteller die Philosophie verfolgen, dass ein Schuh den Fuß stützen und führen, sowie einen kleinen Absatz haben muß. Für diese Art Beanspruchungen sind unsere Hüfte aber nicht gebaut, werden dadurch massiv fehlbelastet und nützen sich dadurch viel schneller ab (Hüftarthrose).

Definition

Die Hüftgelenksarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, insbesondere im höheren Alter, der ein Verschleiß der Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf zugrunde liegt. Sie ist die häufigste Form der Arthrose beim Menschen.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei Missverhältnissen zwischen Belastung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und -gewebe entsteht.

Charakteristisch für die Krankheit ist ein belastungsabhängiger Schmerz direkt im Hüftgelenk, der häufig in die Leiste ausstrahlt. Oftmals bestehen jedoch auch Schmerzquellen im Bereich der Lendenwirbelsäule und am Iliosakralgelenk (Kreuzdarmbeingelenk).

Ursachen

Ursachen für die Hüftgelenksarthrose können verschiedene Vorerkrankungen oder Verletzungen im Hüftgelenksbereich sein. Bei etwa einem Viertel aller Fälle kann jedoch keine genaue Ursache ausfindig gemacht werden.

Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden (z. B. durch exzessiven Sport oder schwere körperliche Arbeit) verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen (beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkerkrankungen).

Eine weitere Ursache ist die jahrelange Fehlbelastung des Hüftgelenkes beim Gehen. Je größer der Stoß beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller ist der Knorpelabrieb. Die Hauptursache für diese Fehlbelastung ist der hohe Anteil des Sitzens im Alltag. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen, was zu einer falschen Knie- und Hüftstellung und somit zur erhöhten Knorpelabnutzung führt.

Langzeitfolgen

Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen führen häufig zu Schonhaltungen, die andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen hervorrufen.

Außerdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung – und wer sich weniger bewegt, nimmt oft an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Hüftbeschwerden hat. So geraten viele Betroffene in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist es, wieder aus dieser Teufelsspirale herauszukommen.

Konventionelle Therapie

Zu den konservativen Behandlungsmethoden bei Hüftarthrose zählen:

  • Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht
  • Gezielte Bewegungsübungen zur Kräftigung der gelenkstabilisierenden Muskeln (Physiotherapie)
  • Massagen sowie Wärme- und Kälteanwendungen
  • Pharmakologische Schmerz- und Entzündungstherapie
  • Orthopädische Hilfsmittel
  • Operativer Eingriff (z. B. Hüft-TEP) bei erfolgloser konservativer Behandlung

Das Hauptziel der konservativen Therapie ist es, die Funktion des Gelenkes zu erhalten und Schmerzen nachhaltig zu reduzieren.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und der Abwärtsspirale durch die Arthrose zu entkommen – ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Hüftgelenke sind wieder längere Gehstrecken schmerzfrei möglich.

Das weich-elastische Material wirkt wie eine „Knautschzone“ und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Stehen um ein Vielfaches.

Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Die tiefenstabilisierende Muskulatur muss einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für eine aufgerichtete Haltung und dadurch für präzisere Bewegungen in den Gelenken. Dem Fortschreiten der Arthrose kann somit aktiv entgegengewirkt werden.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen nicht mit nachhaltigen Wirkungen verwechseln:

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig, z. B. durch das Lösen von Muskelverspannungen.

Eine Erstreaktion oder das Verringern des anfänglichen Wohlgefühls in den ersten Wochen bedeutet nicht, dass die kyBoot nicht mehr wirken, sondern lediglich, dass der Körper intensiver im langfristigen Anpassungsprozess arbeitet.

Prävention mit kybun:

Gelenkverschleiß entsteht schleichend. kyBounder und kyBoot helfen schon in jungen Jahren, die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen wirksam vorzubeugen.

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder- und kyBoot-Neueinsteigern klicken Sie hier: Erstreaktionen

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Wichtige Anpassungen des Intervall-Walkings bei Hüftarthrose:

  1. Beide Übungsarten (langsam und schnell) sind wichtig für den Therapieerfolg.
  2. Falls Schmerzen bei der schnellen Übung auftreten, kleine Schritte mit hoher Schrittfrequenz machen.
  3. Langsame Übungen helfen, die stabilisierende Muskulatur um das Hüftgelenk gezielt wieder aufzubauen.
  4. Lockernde Bewegungen unterstützen das Lösen verspannter Hüftmuskeln.

Anwendungstipps

  • Achten Sie stets auf eine aufrechte Körperhaltung.
  • Machen Sie keine zu langen Schritte.
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder den kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun-Übungen regelmäßig machen und bei Bedarf kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig sitzen. Anfangs Sitzen und Stehen abwechseln und Wechselrisiko durch Ersatzschuhe minimieren.
  • Wenn Sie sich im kyBoot zu wackelig fühlen, empfehlen wir ein Modell der 2. Generation mit einer breiteren Sohle im Mittelfußbereich.
  • Sollte der kyBoot weiterhin zu instabil sein, raten wir zum kyBounder, da Sie hier die Dicke flexibel wählen und sich bei Bedarf an einem Gegenstand festhalten können.
  • Bei Hüftarthrose sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie auf genaue Bewegungsabläufe. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit Fuß, Knie und Hüfte achsengerecht belastet werden.
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Fachhändler Ihres Vertrauens, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Anwendung benötigen.

Kundenservice & Support

Wählen Sie einen Ansprechpartner für WhatsApp oder schreiben Sie an info@walkonair.de

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