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Dank kybun wieder
Freude am gehen

Wenn Fersensporn oder andere Krankheitsbilder
die Bewegung einschränken.

Amputation / Fuss-/ Beinprothese

Amputierte haben einen enormen Anspruch an die Eigenschaften von Schuhen. Schon zu Beginn einer Reha -Maßnahme hat der richtige Schuh bedeutsame Auswirkung auf das spätere Gangbild. Hier unterscheidet sich der kyBoot mit seiner Luftpolstersohle von allen anderen Schuhmodellen auf dem Markt. Müht sich der Amputierte bei normalen Schuhen über die Ferse zu kommen, entfällt dies bei kyBoot komplett.

Die weich-elastische Sohle dämpft den Auftritt auf jedem Untergrund ab und ermöglicht ein sanftes Abrollen des Prothesenfußes. Das wiederum spart sehr viel Kraft und schont die Stumpfbelastung im Schaft. Die Hüfte und der Rücken werden dadurch ebenfalls entlastet was langfristig oft ein deutliches Plus an Lebensqualität bedeutet.

Definition & Amputationsarten

Eine Amputation beschreibt die Abtrennung von Gliedmaßen oder Körperteilen. Je nach Höhe der Trennung unterscheidet man verschiedene Formen:

  • Majoramputation: Amputation oberhalb der Knöchelregion (z. B. Unterschenkel- oder Oberschenkelamputation).
  • Minoramputation: Amputation unterhalb der Knöchelregion (z. B. Zehen-, Vorfuß- oder Lisfranc-/Chopart-Amputationen).
  • Grenzzonenamputation: Chirurgisches Vorgehen im Übergangsbereich zum gesunden, vitalen Gewebe zur Maximierung des Formerhalts.

Ursachen

Die Hauptursachen für Amputationen an den unteren Extremitäten sind gefäßbedingte Grunderkrankungen:

  • Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Häufigste Ursache bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen (Stadium IV mit Gewebssterben/Gangrän), wenn gefäßchirurgische Eingriffe ausgeschöpft sind.
  • Diabetische Gangrän / Diabetisches Fußsyndrom: Zweithäufigste Ursache. Hier wird primär eine erhaltende Grenzzonenamputation angestrebt. Unter- oder Oberschenkelamputationen erfolgen als Ultima Ratio.
  • Unfalltraumata & Tumoren: Schwerwiegende Verletzungsmuster durch Unfälle sowie Bösartigkeiten im Knochen- oder Weichteilgewebe (Sarkome).
  • Infektionen: Gewebszerstörungen infolge schwerer bakterieller Infektionen (z. B. MRSA).

Mögliche Folgen & Komplikationen

Nach einer Amputation können am Stumpf sowie im zentralen Nervensystem funktionelle und seelische Beschwerden auftreten:

  • Phantomsensationen und Phantomschmerzen
  • Wund-, Stumpf- und Neuromschmerzen
  • Wundheilungsstörungen, Stumpfödeme oder Stumpfnekrosen
  • Gelenkkontrakturen und Hauterkrankungen im Prothesenschaftbereich
  • Psychische Belastungen wie Ängste und Depressionen

Konventionelle Therapie

  • Prothesenversorgung: Anpassung eines individuell gefertigten Prothesenschaftes und Passteilsystems.
  • Reha-Gehschule & Physiotherapie: Erlernen von Gangbild, Gleichgewicht und Stumpfbelastung.
  • Medikamentöse Therapie: Gezielte Behandlung von Schmerzen (insbesondere Phantomschmerzen).
  • Ergänzende Verfahren: Methoden wie Spiegeltherapie oder Akupunktur zur Reduktion von Phantomschmerzen.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Der kyBoot bietet Anwendern mit Beinprothesen verlässliche Unterstützung beim Wiedererlangen eines natürlichen Gangbildes:

  • Sanfte Stumpfentlastung: Die weich-elastische Sohle fängt Stöße beim Fersenauftritt ab, wodurch der Schaftdruck auf den Prothesenstumpf spürbar verringert wird.
  • Besserer Halt der Prothesen: Durch die Stoßdämpfung und das gleichmäßige Abrollen entsteht weniger Hebelwirkung, die die Prothesen vom Stumpf wegdrücken könnte.
  • Ausgleich von Bodenunebenheiten: Die Sohle gleicht Kanten, Pflastersteine oder Schräglagen aus, was die Sturzgefahr verringert und ein Anstoßen der Prothesenfußspitze verhindert.
  • Hohe Rutschfestigkeit: Das spezielle Sohlenprofil bietet verlässlichen Halt auf trockenen, nassen oder glatten Untergründen.
  • Erhöhte Stand- & Gangsicherheit: Das Gleichgewicht im Stand verbessert sich. Alltagsbewegungen wie das Aufstehen von Stühlen oder das Aussteigen aus dem Auto fallen leichter.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Trägern von Beinprothesen:

Die ersten Schritte auf der weich-elastischen Sohle können gewöhnungsbedürftig wirken – insbesondere, wenn zuvor ausschließlich starres Schuhwerk getragen wurde.

Das Nervensystem passt sich der veränderten Rückmeldung in der Regel nach kurzen Übungseinheiten an. Geben Sie sich zu Beginn ausreichend Zeit.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder- und kyBoot-Neueinsteigern klicken Sie hier: Erstreaktionen

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Kleine Schritte machen: Beginnen Sie mit überschaubarer Schrittlänge, um die Prothesenführung über der Sohle optimal zu kontrollieren.
  • Achten Sie auf eine aufrechte, entspannte Haltung und lassen Sie die Schultern locker.
  • Modellwahl der 2. Generation: Bevorzugen Sie kyBoot-Modelle der 2. Generation (Comfort- oder SlimFit-Sohle), da diese durch eine breitere Sohlenfläche im Mittelfußbereich höhere Grundstabilität bieten.
  • Bewusstes Abrollen: Nehmen Sie die Abrollphase Schritt für Schritt wahr, um dem Unterbewusstsein Vertrauen in unterschiedliche Untergründe zu vermitteln.
  • Alternative kyBounder: Falls das Gehen im Schuh zu unsicher erscheint, ist der kyBounder-Federboden eine ideale Trainingsmöglichkeit im Stand (ggf. mit Festhalten an einer Stütze).
  • Achsengerechte Belastung: Korrigieren Sie ein seitliches Abkippen aktiv, um den Prothesenstumpf sowie die Rücken- und Hüftachse schonend zu belasten.
  • Lassen Sie sich bei Fragen oder Anpassungen von einem örtlichen kybun-Fachhändler oder Orthopädietechniker beraten.

Kundenservice & Support

Wählen Sie einen Ansprechpartner für WhatsApp oder schreiben Sie an info@walkonair.de

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